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Sprechprüfung !?
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schumi
eddh.de User


Hier seit: 22.12.2004
Beiträge: 19
Ort: tuttlingen

BeitragVerfasst am: Mi, 22 Dez 2004, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

hi leute,
kann mich eurer meinung nur anschließen.
die selbstverantwortung wird den leuten vollständig entzogen.
was passiert wenn man den leuten sagt: "wir überprüfen das für euch" sieht man auch gut beim funken an kleinen unkontrollierten flugplätzen, siehe auch beitrag von thoemmes: man meldet startbereitschaft und wartet auf das "ok" des flugleiters.......
gas reingeschoben und hirn abgeschaltet.
hier beruht die fehlende selbstverantwortung an der deutschen regel mit dem flugleiter, im ausland fliegen die piloten verantwortlicher und umsichtiger, weil sie keinen möchtegern-controller vorgesetzt bekommen, der das schon für sie macht...
ok, bin etwas abgeschweift :D
ok, die idee der sprachprüfung kommt von der icao, aber deutschland hat großen einfluss, was man mit dieser regelung eindeutig bewiesen wäre :wink:

in frankreich hilft mir die englische sprache z.b. überhaupt nichts an kleineren flugplätzen - da darf ich aber trotzdem hin, mit oder ohne englische sprachprüfung....
jetzt also noch 'ne französisch-sprachprüfung?

natürlich gibt es flieger, die die prüfung nötig hätten, aber deshalb alle zu gängeln?

übrigens gibt's genug die auch deutsche anweisungen nicht kapieren, trotz muttersprache. das liegt meist an der aufregung und dem "nebenher fliegen" des flugzeugs.
meiner erfahrung nach fliegen die leute, die kein ausreichendes können der englischen sprache haben, nicht ins ausland oder in lufträume, wo sie das englische brauchen - selbstverantwortung nennt man sowas....

greg hat's klar auf'n punkt gebracht: der nutzen und der aufwand stehen in keinem verhältnis.

in der diskussion um jar-fcl-3 wurde bekannt, dass bis august mehr als 300 personen in deutschland ertrunken sind - und dann werden solche tauglichkeitsrichtlinien für flieger eingeführt und englisch-prüfungen für bzf1-inhaber?????
wie wär's mit jährlicher schwimmprüfung für jedermann, oder das anlegen von schwimmflügeln vor einer fahrt über 'ne brücke mit fluss?

sigi, so treffend wie deine "by the ways" sonst sind, aber hier kann ich beim besten willen nicht zustimmen....
freu mich trotzdem auf den nächsten 8)
gruss michael
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metal
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Hier seit: 24.07.2004
Beiträge: 106
Ort: EDMM

BeitragVerfasst am: Mi, 22 Dez 2004, 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

Grumman Tiger schrieb:

Warum wird der Funk nicht gleich beim Überprüfungsflug mitgecheckt vom Fluglehrer (alle 2 Jahre)

Das ist für mich ein sehr gutes Argument!!!

Und die Frage lässt sich sogar eindeutig beantworten: Wird er doch!
Werft mal einen Blick in die Formulare für Befähigungsüberprüfungen. In jedem Abschnitt steht "Verbindung zur Flugverkehrskontrollstelle. Einhaltung der Anweisungen, Sprechfunkverfahren" (http://www.lba.de/deutsch/formulare/l/praxis/craircraftt.pdf)

Jetzt nur noch eine kleine Richtlinie für Übungsflüge einführen und aus die Maus.

Grüsse
Andreas
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metal
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Hier seit: 24.07.2004
Beiträge: 106
Ort: EDMM

BeitragVerfasst am: Mi, 22 Dez 2004, 20:32    Titel: Sinvoll Antworten mit Zitat

greg schrieb:

Diese neue Prüfung (schon beschlossen?)

Leider ja, von der ICAO.

Zitat:

Ich wüßte gerne ob auch Ami´s (z.B. Leute wie Bushi) zur englischprüfung müssen und erlaube mir die Meinung daß die Durchfallquote nicht unerheblich wäre.

die müssen natürlich nicht, da Muttersprachler.

Auf die Idee mit den Englischprüfungen kam eine geschäftstüchtige Amerikanerin. Die englischsprachigen Länder haben in der ICAO die Oberhand, darüberhinaus kommen diese, weil englisch Muttersprachler, um diese Tests herum, und schon war's beschlossen.

Grüsse
Andreas
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Grumman Tiger
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Hier seit: 11.06.2002
Beiträge: 152
Ort: Hamburg-Finkenwerder

BeitragVerfasst am: Do, 23 Dez 2004, 12:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sigi, hallo all,

es geht also nicht um gelernte Phrasen - sondern ums "nackte" verstehen von Englisch - abseits der Normalität. Gibt es denn soviel Phrasenfremdes im Funk? Wird nicht fast alles im Funk mit Phrasen abgedeckt? Müssen wir nicht sogar Phrasen benutzen um es kurz und knapp zu halten? Haben andere Länder ganz andere Phrasen? Ich kann's nicht beantworten. Meine Auslandserfahrung erstreckt sich nur auf Dänemark, Holland, Spanien, England und Teile Afrikas, und da hatte ich ganz andere Probleme. Entweder hatte ein ATC'ler einen kräftigen Slang, dass ich sehr genau hinhören musste, oder es war ein derartiger "Nuschelkopp", wo man sich nur helfen konnte, in dem man aus seinem "Erfahrungsschatz" gewisse Antworten schon "erwartete", und sie sich anhand von dem Verstandenem dann selbst zusammenreimte. Das ist auch nicht ganz ungefährlich... Rolling Eyes

Bitte, ich bin auch stets für noch mehr Sicherheit in der Fliegerei, ich will die Idee an sich auch nicht "verteufeln".

Bleibt aber noch, dass diese Prüfung alle 6 Jahre stattfinden soll... dass lasse ich mal einfach so im Raum stehen, jeder hier weiß, wie schnell man was verlernt.

Für mich ist das trotzdem alles nur halbherzig und nicht ganz zu-Ende-gedacht: und dafür einfach zu teuer. Angst vor einer solchen Prüfung habe ich persönlich nicht. Ich arbeite bei AIRBUS, Englisch ist hier Haussprache. Kann ich dann befreit werden? Cool

Rick
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metal
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Hier seit: 24.07.2004
Beiträge: 106
Ort: EDMM

BeitragVerfasst am: Do, 23 Dez 2004, 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Grumman Tiger schrieb:

Bleibt aber noch, dass diese Prüfung alle 6 Jahre stattfinden soll...

Falsch. Die Prüfung soll je nach Einstufung in 6 Klassen in unterschiedlichen Intervallen stattfinden.
Level 6: Muttersprachler, Sprachtest einmal und nie wieder
Level 5: alle 6 Jahre
Level 4: alle 3 Jahre
Level 1-3: keine Auslandsflüge mehr
http://www.aopa.de/NEWS/2004August/icao.html

Weiterführende Informationen sind leider nur Lückenhaft zu bekommen, da sich die ICAO alle Ihre Vorschriften vergolden lässt und diese nicht kostenlos oder im Internet veröffentlicht:
http://www.icao.int/icao/en/trivia/peltrgFAQ.htm#22

Grüsse
Andreas
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EDLB
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BeitragVerfasst am: Do, 23 Dez 2004, 13:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wenns wirklich um das Sprachverständnis geht, warum sollte sich das nach 6 Jahren verschlechtern ?

Mit freundlichem Gruß
Christian
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Grumman Tiger
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Hier seit: 11.06.2002
Beiträge: 152
Ort: Hamburg-Finkenwerder

BeitragVerfasst am: Do, 23 Dez 2004, 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, Andreas. Endlich ein paar Infos direkt vom "Verursacher". Obwohl: über Level 1-3 habe ich schon geschmunzelt. Die dürfen nicht ins Ausland. Schade, Schweiz und Österreich gelten dann wohl auch als Ausland?!

Was soll's, man kann eh nichts dagegen machen. Warten wir's also ab, was dann als nächstes noch kommt Confused

Rick

PS.: Wäre ich jetzt gemein würde ich sagen:" Noch schlimmer, EUR 150,- alle 3 - und nicht alle 6 Jahre... aber ich bin ja nicht gemein Wink
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TheSky



Hier seit: 31.12.2004
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Fr, 31 Dez 2004, 11:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sigi,

auch wenn ich finde, daß die 150€ bei meinem Fluglehrer besser aufgehoben währen als bei einem grimmigen Prüfer des Reg.P. ;

und auch wenn ich denke, daß mein Fluglehrer mich gleich an Ort und Stelle schulen könnte und meine Defizite besser kennt als dieser fremde Prüfer;

und auch wenn ich mich gleichsam in meiner Eigenverantwortung und Freiheit ein kleines stück weiter beschnitten fühle;

und auch wenn mir das Geld zu schade ist;

muss ich dir zustimmen, daß man seine Glaubwürdigkeit verliert, wenn man gegen jeden "Furz" protestiert.

Und wenn man sich mal anhört was bei FIS alles rumfunkt - HILFE.
Wenn mit aller GEWALT versucht wird englisch zu kommunizieren nur weil man's darf;
Und wenn ich dann auf dem Grasplatz höre: " C150 ähhh request startup"

- Leute redet halt deutsch

Und wer's kann, der hat doch nichts zu befürchten.

Und es gibt weitaus schlimmere Problem-verordnungen wie z.B. ca. 70% von JAR FCL. Im besonderen das Medical, wo man wirklich was gegen tun müsste.
Aber eben als niedriges, fliegendes Volk gegen die Bürokratie sogut wie keine chance hat - Vielleicht auch ein bisschen weil die Wasserköpfe sich sagen: " Ach, die regen sich ja sowieso nur auf, das darf man nicht so eng sehen, daß machen die immer so" ...

Wink
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Roho
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Hier seit: 13.08.2004
Beiträge: 131
Ort: EDVK

BeitragVerfasst am: Fr, 31 Dez 2004, 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

So typisch, immer meckern und mosern.
Das Neue Jahr beginnt in wenigen Stunden und daher ab sofort positiv denken!
Regierung und Opposition fordern doch seit einiger Zeit wieder Eigeninitiative, Fortbildung am Arbeitsplatz, Sicherung und Schaffung anspruchsvoller Jobs usw.

Und genau da hinein gehört die Sprachüberprüfung:
-qualifizierte Sprachausbilder im eigenen Land
-Sicherung und Schaffung neuer Sprachschulen
-Auslastung und damit verbundene Kostenreduzierung der defizitären Volkshochschulen
-persönlicher Gewinn durch qualifizierten allgemeinen Sprachtest, d.h. vielseitig verwendbarer (Hartz IV)
-daraus folgend ein Mehr an persönlicher Zufriedenheit
usw.
Fazit: Allein aus diesen wenigen volks- und sozialwirtschaftlichen Gründen ist diese Prüfung unumkehrbar, ja sie sollte unbedingt national noch um zunächst die französische Sprachprüfung erweitert werden, später wäre auch Spanisch und Portugisisch erstrebenswert.
Persönlich würde mich diese Ausbildung z.B. enorm weiterbringen, denn dann wüßte ich endlich, ob >Voulez vous couchez avec moi< >Wollen Sie mit mir kochen< oder >Wollen Sie mit mir kuscheln< hieße oder eines die Vorbedingung für das andere wäre.

Wie wichtig das eigentliche Sprachverständnis ist, sieht man an folgendem Beispiel: So heißt das emsländische>Hau geit dat jurn Jimmie< nicht, wie ein Sprachunkundiger denken könnte, nur >Wie geht es deinem Jimmy?< sondern geht eher in die Richtung > Guten Tag Hermann, soll dich von Hermine grüßen und ehe ich es vergesse, wie geht es denn eigentlich deinem Sohn (Anm.: der natürlich NICHT Jimmy heißt)<. Im Vergleich zur ursprünglichen Übersetzungsvermutung sind wesentliche Bestandteile hinzugekommen. Übertragen auf die Luftfahrt ist das ein unverzichtlbares Plus an Sicherheit, denn nun weiß ich nicht nur, was der Lotse gesagt hat, sondern auch noch, was er mir ursprünglich sonst noch alles mitteilen wollte. Und darauf wegen 150 Kröten verzichten?

Absolut überzeugend an dem ICAO-Entwurf ist auch die Zukunftssicherung.
Welche Schule wird dem Schüler die muttersprachliche Fähigkeit zusprechen, wäre schön bescheuert, denn der kommt nie wieder, also Einstufung alle sechs Jahre. Außerdem kann ein Schüler/Prüfling nieeee besser als der Prüfer sein!!!
Stufe 1 und 2 ist auch existenzgefährdend weil motivationshemmend, also lieber Stufe 3, zwar nicht bestanden aber nur gaaaanz knapp vorbei, also nachschulen und dann alle 3 Jahre. Und vom Rest kommt zumindest die Prüfungsgebühr alle paar Jahre.

Allerdings, wenn speziell durch das medical keiner mehr fliegen darf, dann braucht er auch kein BZF I und dann ? Crying or Very sad . Möönsch, das sieht ja doch fast nach gewohntem Regierungsentwurf und nicht nach ICAO aus..

Wünsche Euch ein Gutes Neues Jahr und viel viel Gesundheit für das medical.
Rolf

P.S.: Sigi, laß Dich nicht unterkriegen, stehe Deinen Ausführungen sehr viel näher als mein Beitrag vermuten läßt. eddh ist unverzichtbar, und unverzichtbar sind unterschiedliche Meinungen, außerdem sollte der Chef vons Janze schon von Natur aus kritische Beiträge veröffentlichen, um Denkanstöße zu geben und die Dinge auch mal von anderer Seite zu beleuchten.
Ach und dann noch, morgen mit Restallohol spricht es sich viel flüssiger im Funk, vor allem, wenn das Ähhh durch würg ersetzt wird...
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Axel
eddh.de-Premium-User


Hier seit: 30.03.2003
Beiträge: 140
Ort: Halle

BeitragVerfasst am: Mo, 03 Jan 2005, 3:23    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
...muss ich dir zustimmen, daß man seine Glaubwürdigkeit verliert, wenn man gegen jeden "Furz" protestiert.


Da ist sicher was dran. Aber was soll man machen, wenn so viel gefurzt wird?

Obwohl es langsam abwegig wird... aber weil's so schön passt. Ein Lied von Georg Kreisler, österreichischer Kabarettist: http://www.gkif.de/texte/liedtexte/193.txt
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